Erinnern und Vergessen – Phänomen Demenz

Titelseite: Erinnern und Vergessen – Phänomen Demenz
Ausgabe 2013/01

Inhalt

Eisenmelch und Barmerstehl - Brief an meinen Vater

Für Sibylle Sterzik und Benedikt Fischer war plötzlich nichts mehr wie zuvor.

Von Benedikt Fischer


  • Benedikt Fischer, geboren 1964 in Freiburg im Breisgau, ist Fernsehjournalist und Autor von Dokumentarfilmen vor allem zu sozialen Themen. Nach seinem Studium der Kommunikationskunde und Philosophie in München und einem Volontariat beim Bay­erischen Rundfunk arbeitet Fischer seit 1993 überwiegend für den Hessischen Rundfunk. Fischers bislang letzter Film »Was darf William kosten?«, 2011 ausgestrahlt, schildert den Kampf eines 37-jährigen Rollstuhlfahrers um ein selbstbestimmtes Leben.Foto: Ralf Klinger
  • Johannes Fischer, Jahrgang 1930, verheiratet, zwei Söhne. Geboren in Mainz als jüngstes von sechs Kindern. Mit 20 Eintritt in den Jesuitenorden, Philosophie- und Theologiestudium in England, den Niederlanden und Deutschland. Ordensaustritt 1960 wegen schwerer Krankheit. Lektor beim Herder-Verlag in Freiburg, danach bis zur Pensionierung 1994 Referent bei der Deutschen Bischofskonferenz, Zentralstelle Medien in Bonn. 1994 erste Krankheitssymptome, 2004 erste Demenz-Diagnose, 2005 Umzug in ein Bonner Pflegeheim. Dort gestorben Anfang 2011.Foto: © Hessischer Rundfunk
  • Benedikt Fischers Kurzfilm »Meine Eltern« (2008) und der gleichnamige Dokumentarfilm, in denen er auf persönliche Weise das Leben seiner altgewordenen und kranken Eltern schildert, wurden mit mehreren Fernsehpreisen ausgezeichnet und als »Musterbeispiel von Würde und Aufrichtigkeit« gewürdigt. Die Videoprints wurden mit freundlicher Genehmigung des Hessischen Rundfunks der HR-Produktion »Meine Eltern« entnommen, die am 26. April 2009 in der ARD (Reihe »Gott und die Welt«) gesendet wurde.Foto: © Hessischer Rundfunk
  • »Wenn ich groß bin und ihr klein ...« Benedikt Fischer an der Hand des Vaters – nicht ahnend, dass sich das Verhältnis zueinander vier Jahrzehnte später umkehren sollte: »Jetzt warst Du es, der meine Hand suchte, wenn wir gemeinsam die Straße überqueren wollten – so wie ich früher als Kind Deine Hand nahm und mich sicher fühlte.«Foto: privat
  • Foto: © Hessischer Rundfunk
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»Nicht traurig sein«, hast Du mal gesagt. Wir sollen nicht traurig sein, wenn Du tot bist. Aber wohl auch nicht vor Freude auf den Tischen tanzen, das hätte Dich dann vielleicht doch ein wenig irritiert. Oder auch nicht, denn in den letzten Jahren hast Du Dich sehr verändert...

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