Anfangs sind es Wortfindungsstörungen. Doch im weiteren Verlauf einer Demenzerkrankung ist es für die Betroffenen zunehmend schwierig, einzelne Sachverhalte oder Dinge richtig zu benennen. Auch das Gegenüber hat Probleme, wenn Wörter nicht mehr in den Kontext passen, Klangassoziationen wichtiger als Inhalte scheinen.
Sprache schafft Wirklichkeit. Sie dient zur Übermittlung von Informationen, Sachzusammenhängen, Sichtweisen oder Emotionen. Dabei spielen nicht nur die Worte als Inhaltsträger, sondern auch die Stimmlage, Lautstärke, Betonung, Melodie und das Sprechtempo eine wichtige Rolle. Hinzu kommt die nonverbale Ebene: die Mimik, Gestik, Körperhaltung, das Aussehen und Verhalten. Die Wortwahl und die Art und Weise, wie ein Gespräch geführt oder über eine Person gesprochen wird, spiegeln die Haltung des Sprechenden wider. »Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt«, formulierte der Philosoph Ludwig Wittgenstein...
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