Niemand, der sich seiner Würde bewusst ist, wird andere Menschen würdelos behandeln
Würde ist ein großer Begriff. Nicht ohne Grund lautet der erste Satz des Grundgesetzes: »Die Würde des Menschen ist unantastbar.« Doch was ist Würde? Was bedeutet es, wenn uns unsere Würde genommen wird? Wenn wir uns selbst würdelos verhalten oder andere entwürdigen? Der Hirnforscher Gerald Hüther zeigt in seinem Beitrag auf Seite 8, dass Würde nicht allein ein ethisch-philosophisch begründetes Menschenrecht ist, sondern ein neuobiologisch fundierter innerer Kompass, der uns in die Lage versetzt, uns in den Zwängen einer hochkomplexen Welt nicht zu verlieren. Umso wichtiger ist es, dass wir lernen, die Wahrnehmung der eigenen Würde zu stärken. Denn: Wer sich seiner Würde bewusst ist, ist nicht verführbar...
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