Wie Ärztinnen und Ärzte auf Sterbewünsche ihrer Patienten reagieren können
Es endete nicht, wie er sich gewünscht hätte. Damals, als Klaus Maria Perrar zum ersten Mal einem hochaltrigen Mann begegnete, der nicht mehr leben wollte. »Ich war Pfleger in einem Allgemeinkrankenhaus und gerade zwanzig Jahre alt«, erinnert sich Perrar. Der Mann habe früher als Dolmetscher in London gearbeitet, doch jetzt, über achtzig Jahre alt und ohne Angehörige, hatte er genug. »Als ich mit ihm über früher sprach, lebte er wieder auf«, erzählt Perrar. Doch das hielt nicht lange an. Übers Wochenende kam der Todeswunsch wieder. Einige Tage später war der Dolmetscher tot. Er hatte einfach aufgehört, Nahrung zu sich zu nehmen...
Sie lesen die Vorschau
Sie haben diese Ausgabe gekauft oder ein digitales Abo?
Dann melden Sie sich an, um den vollständigen Artikel zu lesen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe {ausgabe}.



