Vor 25 Jahren verübten Rechtsextreme in Rostock die schwersten fremdenfeindlichen Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik.
Die Bilder gingen vor 25 Jahren um die Welt: Am 24. August 1992 rotten sich rund dreitausend Personen vor dem sogenannten »Sonnenblumenhaus«, so genannt wegen der Kunst am Bau, im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen zusammen. Aus der Menge heraus werden Steine und Brandsätze geworfen. mit Baseballschlägern bewaffnet stürmen sie das Gebäude, zerstören die Einrichtung und legen in den unteren Etagen Feuer. Begleitet werden sie dabei von Johlen, Klatschen und rassistischen Sprechchören wie »Wir kriegen Euch alle, jetzt werdet ihr geröstet«. Etwa 150 Menschen konnten sich nur durch Flucht auf das Dach des Hauses vor dem Feuer retten, darunter 120 Vietnamesen, ein ZDF-Team und einige Rostocker. Dies war der traurige Höhepunkt der vom 22. bis 26. August 1992 andauernden ausländerfeindlichen und rassistischen Krawalle vor der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber im »Sonnenblumenhaus« und dem benachbarten Wohnheim für Vietnamesen...
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