Patientenverfügungen sind wenig verbreitet und zudem oft nicht aussagekräftig. Alternative Vorsorgemodelle wollen nun die ärztliche Beratung stärker einbeziehen.
Es liest sich wie eine Mischung aus Thriller und Drama, doch es ist tatsächlich passiert. Bad Hersfeld, 2007: Seit fünf Jahren liegt die inzwischen 76-jährige Erika Küllmer im so genannten Wachkoma. Das Syndrom reaktionsloser Wachheit, so der korrekte Ausdruck, hat sie nach einem Hirnschlag ereilt. In einer derartigen Situation wolle sie nicht künstlich am Leben gehalten werden, hatte Küllmer gesagt, als sie noch gesund war. Das Heim, in dem die betagte Frau liegt, fühlt sich aber der Lebenserhaltung verpflichtet und weigert sich, die Sonden-Ernährung zu unterlassen...
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