Früher hatten die Menschen Angst vor dem Tod, heute haben sie Angst vor dem Sterben.
Mit scharfen Worten brandmarkt die Frankfurter Allgemeine Zeitung allenthalben die geschäftsmäßig organisierte Suizidhilfe als dubios und verbotswürdig. Für die Normalbevölkerung, möchte man hinzufügen. Als nämlich vor wenigen Wochen Fritz J. Raddatz, der Literaturkritiker mit Prominentenstatus, in die Schweiz fuhr, um sich beim Suizid helfen zu lassen, war im Nachruf auf ihn in dem Blatt zu lesen: »Dass ihm das gelungen ist am Ende, dieser Abgang, selbstbestimmt und würdevoll, das ist, bei all der Traurigkeit, die die Nachricht seines Todes auslöst, schön und beinahe tröstend.«..
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