Wenn der Tod ruft. Sterbehilfe kontrovers

Titelseite: Wenn der Tod ruft. Sterbehilfe kontrovers
Ausgabe 2015/02

Inhalt

Selbst die Toten ziehen weg

Von Uwe Naumann


  • Foto: Steffen Giersch
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  • Jens HauserFoto: Steffen Giersch
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  • Thilo KraneisFoto: Steffen Giersch
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  • Uwe Naumann (* 1978) ist Redakteur der sächsischen Kirchenzeitung DER SONNTAG und arbeitet als freier Journalist vorwiegend für kirchliche Medien in Sachsen. Der Vater von drei Kindern wohnt in Leipzig und hat Journalistik und Geschichte an der Universität Leipzig studiert.Foto: Steffen Giersch
  • Friederike KaltofenFriederike Kaltofen
  • Foto: Steffen Giersch
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  • Vor allem junge Familien freuten sich, in Dreiskau-Muckern eine neue Heimat zu finden. Sie lockte die idyllische Lage zwischen Feldern und der neu entstandenen Seenlandschaft; die günstige Verkehrsanbindung nach Leipzig tat ihr übriges dazu. Wenn sie ein Haus kaufen wollten, hatten sie zuvor ein Nutzungskonzept vorlegen müssen, Fördergelder flossen, der Ort mit seinen uralten Dreiseithöfen steht unter Denkmalschutz. Bereits 1995 waren fast alle Häuser verkauft, es entstand wieder ein buntes Dorfleben. Nach Jahrzehnten öffnete der Gasthof, den Ulrike Schröer mit ihrem Mann liebevoll saniert hat, hier mit ihren Kindern Lenea, Alice und Floris. Er ist ein beliebter Treff der Dorfbewohner und Radfahrer aus dem Umland geworden. In dem Gemeindehaus wohnt gleichfalls die Familie Götze. Und in der Kirche, wo in gewachsenen Dörfern der Mittelpunkt des Gemeinsinns ist, hat sich auch in Dreiskau-Muckern eine aktive Kirchgemeinde gebildet, sei es bei einer Tauffeier oder beim Holen des Taufwassers aus dem nahegelegenen Störmthaler See. Das Leben blüht wieder in dem einst dem Tode gewidmetem Dorf.Foto: Steffen Giersch
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Verwüstete Landschaft, braunrote Flussbrühen, abgebaggerte Dörfer und traumatisierte Menschen. Der Preis für Strom aus Braunkohle ist hoch. Ein Besuch im Tagebaurevier bei Leipzig.

Der Briefkasten ist verklebt, das Klingelschild herausgerissen. Rollläden hängen herunter, das Haus steht leer. »Piep.« Weiter zum Nachbarn: Kein Briefkasten mehr, keine Klingel. Der große Swimmingpool ist abgelassen, der Garten ums Haus ist nur noch Wiese. »Hier wohnt keiner mehr«, sagt René Schlarpp. »Piep«, macht wieder das kleine Gerät, das der Wachmann in der Hand hält. Dann geht er weiter. Das schicke Einfamilienhaus gegenüber mit Wintergarten und den noch glänzend neuen Dachziegeln – ebenfalls unbewohnt. »Das Haus ist noch keine zehn Jahre alt«, sagt Schlarpp und schüttelt den Kopf. Mit einem weiteren »Piep« meldet sein Gerät an die Wachschutz-Zentrale, dass er den Kontrollpunkt am Ende des Dorfes passiert hat...

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