Ich stehe in Dadaab, dem größten Flüchtlingslager der Welt in der kenianischen Savanne, einen halben Meter von einem Grab entfernt und fotografiere, wie zwei Männer die in ein weißes Tuch gehüllte Leiche des kleinen Mohammed mit schweren Sandsäcken beschweren. Die Hyänen sollen den Jungen, der nur ein Jahr alt geworden ist, nicht wieder ausgraben. Hawa, Mohammeds Mutter, steht in der zweiten Reihe. Sie darf nicht so nah an das Grab ihres eigenen Sohnes wie ich. Vielleicht, weil sie eine Frau ist, vielleicht, weil sie keine Kamera hat...
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