Zuversichtlich durchs Leben – Vom Sinn der Spiritualität

Titelseite: Zuversichtlich durchs Leben – Vom Sinn der Spiritualität
Ausgabe 2013/03

Inhalt

»Wir leben an einem Ort, an dem wir nicht mehr leben sollten«

Sieben Geschichten von Leuten, die in einer Stadt wohnen, in der sie eigentlich nicht leben sollten

Von Uwe von Seltmann, Mitarbeit: Gabriela Maciejowska


  • »Ich war ein kleiner Partisan« – Tadeusz Jakubowicz mit einem Foto, das kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs aufgenommen wurde und ihn als Sechs­jährigen zeigt.Foto: Steffen Giersch
  • Leopold Kozłowski-Kleinman mit seiner Goldenen Schallplatte an seinem Stammplatz im »Klezmer Hois« in Kazimierz. Hier empfängt er Besucher aus aller Welt, die den »letzten Klezmer Galiziens« treffen wollen.Foto: Steffen Giersch
  • Jakub Nowakowski im größten Raum des Jüdischen Museums, in dem die Dauerausstellung »Spuren der Erinnerung« zu sehen ist. Hier versammelt sich freitags abends auch die reformjüdische Gemeinde zum Kabalat Schabbat.  Foto: Andrzej Pilichowski-Ragno
  • Die Schriftstellerin und Filmemacherin Julia Ain-Krupa im Café M?ynek, einem ihrer Lieblingsplätze in Kazimierz. Foto: Steffen Giersch
  • Anna Makówka-Kwapisiewicz mit ihrem Mann Piotr und ihrer fünfjährigen Tochter Nina im Versammlungsraum von »Czulent«. Die Wände sind zum Großteil mit Nachdrucken von jiddisch-sprachigen Zeitungen aus der Vorkriegszeit tapeziert. Foto: Steffen Giersch
  • Boruch Smerin, der zur reformjüdischen Gemeinde »Beit Kraków«gehört, mit seinem elfjährigen Sohn Zachary.Foto: Steffen Giersch
  • Im Café nie ohne Cola und ein Buch anzutreffen: Maciej Stroiński, dessen Vorträge über den zeitgenössischen jüdischen Film meist vor vollem Haus stattfinden.Foto: Steffen Giersch

Das hebräische Wort für Polen heißt »Po-lin« – »hier sollte man wohnen«. Tausend Jahre währte die gemeinsame polnisch-jüdische Geschichte, dann wurde ihr mit dem Einmarsch der deutschen Nationalsozialisten ein gewaltsames Ende bereitet: Über drei Millionen polnische Juden wurden zwischen 1939 und 1945 ermordet. Krakau war jahrhundertelang eines der Zentren dieser jüdischen Welt. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten rund 65000 Juden in Krakau, die meisten von ihnen im Stadtviertel Kazimierz. Heute sind es ein paar Hundert. Gibt es für sie eine Zukunft?

Tadeusz Jakubowicz: »Ich hielt die Hand meiner Mutter«

Ich wurde am 18. Februar 1939 in Krakau geboren. Ich hatte eine sehr große Familie: Meine Mutter hatte vier Schwestern und drei Brüder, mein Vater vier Brüder und drei Schwestern. Auf der Seite meiner Mutter haben drei Personen den Krieg über­lebt, auf der meines Vaters ebenfalls drei. Unser Leben war sehr gut damals, bis zum 1. September...

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