Im Frida Kahlo Haus in Köln wohnen Menschen mit Wachkoma mit Menschen anderer körperlicher Behinderungen zusammen. Das Haus ist speziell für jüngere Pflegebedürftige gedacht.
Eine von hohen Bäumen gesäumte Straße. Vögel zwitschern. Ein Schild weist auf eine Schrebergartensiedlung hin. Alles wirkt idyllisch und ruhig. Doch sobald sich die Tür zu dem zweistöckigen weißen Haus mit dem roten Glasvorbau öffnet, schlägt Besuchern laute Musik entgegen. Keine Klassik oder Volksmusik und auch kein Schlager. »Das ist, als würden wir hier gleich Aerobic machen«, meint denn auch der junge Mann, der im Eingang steht, lächelnd. In seinem leuchtend gelben T-Shirt greift er schwungvoll zum Rouge-Pinsel und beginnt, die ihm gegenübersitzende Frau zu schminken. Auch die anderen sechs Personen im Raum lachen...
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