Es kam schleichend. Sein Gedächtnis verlor an Kraft. Wann es anfing, weiß niemand genau. Zwei Schlaganfälle überstand Vater Röser. Unbemerkt. Womöglich ein erster Schub für die Demenz. Von einer Operation erholte er sich nie ganz, erzählt Tochter Annette Röser. Die Demenz bohrte sich in den Kopf. Allmählich. Unaufhaltsam. Er wurde sehr reizbar, litt darunter, sich nicht konzentrieren zu können, suchte Öfter Dinge, fand Worte nicht, die sonst leicht über seine Lippen kamen. Ärzte diagnostizierten Parkinson, verordneten starke Medikamente, die er nicht vertrug. Vater Röser ging trotzdem ins Büro. Saß er am Schreibtisch, fühlte er sich wohl. Doch der Umzug ins Heim war unvermeidlich. Seinen Schreibtisch nahmen die Kinder für ihn mit. Und legten ihm Schriftstücke zur Unterschrift vor. Geburtstagskarten für Mitarbeiter unterschrieb er weiter selbst...
Sie lesen die Vorschau
Sie haben diese Ausgabe gekauft oder ein digitales Abo?
Dann melden Sie sich an, um den vollständigen Artikel zu lesen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe {ausgabe}.





