In früheren Zeiten war die Aufbahrung bei einer Beerdigung üblich. Familie und Angehörige hatten hierbei die Möglichkeit, sich vom Verstorbenen noch mal zu verabschieden.
Schon die alten Ägypter ließen ihre Toten einbalsamieren und aufbahren. Sie achteten dabei auf die äußere Erscheinung des Leichnams, weil sie glaubten, der Verstorbene könne auf diese Weise seine Reise zum Himmel antreten. Christen bahrten ihre Verstorbenen in Häusern auf, um deren Körper für die Beerdigung vorzubereiten. Dass Angehörige den Leichnam auch zu Hause aufbahrten, war sowohl in der Stadt als auch auf dem Land gang und gäbe...
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