Scheingräber waren im 18. Jahrhundert in Mode. Sie sollten Menschen ermuntern, sich mit der Endlichkeit des eigenen Daseins auseinanderzusetzen. Einige Überbleibsel von Scheinfriedhöfen sind heute noch zu finden.
Wer nach Barcelona reist, findet im Norden an einem Hang gelegen den ältesten Park der Stadt, den Parc del Laberint. Der Park wurde vor über 220 Jahren angelegt. Heute lockt vor allem sein Irrgarten Besucher an. Rund um den Irrgarten herscht häufig Trubel. Kinder tollen umher. Verliebte Pärchen machen Selfies. Doch an anderen Stellen des Parks ist man fast alleine. Hier wirkt der Park ruhig und schattig, teilweise gar düster und verwunschen. Es sind die Stellen des Parks, die im Stil der Romantik gestaltet sind: Hohe Lorbeerbäume säumen die verschlungenen Wege, an einem Ende verbirgt sich ein künstlich angelegter moosbewachsener Felsen mit kleinen Wasserfällen, im Frühling blühen blaue Blumen – das Symbol der Romantiker. Ein Wegweiser deutet an, dass es hier einst noch eine weitere Sehenswürdigkeit gab: den fals cementiri, den falschen Friedhof...
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