Wenn ein Mensch gestorben ist, rückt Martin Kreuels mit seiner Kamera aus: Er arbeitet als Totenfotograf. Mit Voyeurismus habe das nichts zu tun, sagt er. Vielmehr helfe es den Angehörigen, ihre Trauer zu bewältigen.
Martin Kreuels geht in die Bestattungshalle und nähert sich dem Toten. Er tritt von der Seite an den geöffneten Sarg heran, sucht nach dem besten Blick auf den Aufgebahrten, kommt ihm aber auf keinen Fall zu nah. »Man findet immer eine Perspektive, aus der der Tote lächelt«, sagt er...
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