Das Abnehmen von Totenmasken, die den letzten Anblick einer verstorbenen Person bewahren, ist ein uralter Brauch
Gotthold Ephraim Lessing steht für den Beginn einer neuen literarischen Epoche: der Aufklärung. Der Oberlausitzer war ein Wahrheitssucher, Erzieher und Kämpfer gegen soziale Gewissenlosigkeit, Engstirnigkeit und Intoleranz. Er starb am 15. Februar 1781 bei einem Besuch in Braunschweig. Einen Tag später wurde von seinem Gesicht ein Gipsabdruck genommen. Der Schweizer Philosoph Johann Kaspar Lavater urteilte über die Totenmaske, sie sei »das heiligste, reinste, kinderunschuldigste, flammengeläutertste, diamantenfesteste Männergesicht«, das er sich vorstellen könne...
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