Ihre erste Begegnung mit dem Tod macht Johanna in einem Altenheim. »Ich war 16 Jahre alt und habe dort ausgeholfen«, erzählt sie. Eines Tages findet sie einen der Bewohner tot in seinem Zimmer. »Ich habe sehr viel Zeit gebraucht, um das zu verarbeiten, aber ich habe trotzdem noch weiter in dem Altenheim gearbeitet, denn ich habe den Tod schon damals nicht als etwas Bedrohliches empfunden«, erinnert sie sich. Vier Jahre später – sie war gerade von einem Auslandssemester aus den Niederlanden zurück nach Deutschland gekommen – hat sie dann einen Geistesblitz: »Ich beschloss, sterbende Menschen zu begleiten«, sagt sie. Johanna fängt während ihres Medienmanagement-Studiums ehrenamtlich auf einer Palliativstation in ihrer Heimatstadt Würzburg an...
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