Ein Hausbesuch in der »Wohninsel Demenz«
Für Herrn Dickel verläuft jeder Tag wie der andere. Morgens verlässt er seine Wohnung, leiht sich den Wagen seines Sohnes, fährt das Ferndorftal acht Kilometer aufwärts, fährt zur Mittagsruhe wieder talabwärts, isst beim Metzger eine Kleinigkeit, liest die Zeitung, trinkt eine Tasse Kaffee und macht sich ein zweites Mal auf den Weg, ehe er abends in seine Wohnung zurückkehrt. Seit über sieben Jahren schon, bei Wind und Wetter, Werktags wie sonntags. »Was soll ich denn sonst machen?«, fragt er, »soll ich mich in die Kneipe setzen?«..
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