Erinnern und Vergessen – Phänomen Demenz

Titelseite: Erinnern und Vergessen – Phänomen Demenz
Ausgabe 2013/01

Inhalt

»Die Frau fehlt mir doch«

Werner Dickel fährt jeden Tag in die »Wohninsel Demenz«, um sich um seine Frau zu kümmern.

Von Uwe von Seltmann


  • Uwe von Seltmann, Jahrgang 1964, lebt als freier Journalist und Publizist in Krakau und Leipzig. Nach seinem Studium der Evangelischen Theologie arbeitete er als Korrespondent unter anderem in Wien, Berlin und Dresden. Zuletzt war er von 2004 bis 2008 Chefredakteur der sächsischen Wochen­zeitung »Der Sonntag«. Er hat seit 2000 sieben Bücher herausgegeben oder verfasst. Im Februar 2012 erschien im Herbig-Verlag (München) sein neues Buch »Todleben – Eine deutsch-polnische Suche nach der Vergangenheit«.Foto: Steffen Giersch
  • Berta Dickel lebt seit sieben Jahren in der »Wohninsel Demenz«, die zum Alten- und Pflegeheim »Haus Abendfrieden« im südwest­fälischen Helberhausen gehört. Ihr Mann Werner besucht sie jeden Tag.Foto: Steffen Giersch
  • Foto: Steffen Giersch
  • Idyllische Landschaft und frische Luft: die »Wohninsel Demenz« liegt fernab aller Hektik in einem Tal des Rothaargebirges.Foto: Steffen Giersch
  • Große Fensterflächen lassen viel Licht in die Räume der »Wohninsel Demenz«. Rund um das Atrium verläuft der sogenannte Endlosflur, der den Bewohnern auch bei Regenwetter ausreichende Bewegung ermöglicht.Foto: Steffen Giersch
  • Foto: Steffen Giersch
  • »Im Mittelpunkt der Pflege steht der Mensch und nicht die Krankheit.« Pflegedienstleiterin Irene Heinbach (rechts) und Qualitätsmanagerin Irina Reidel haben das Motto der »Wohninsel Demenz« verinnerlicht.Foto: Steffen Giersch
  • »Gymnastik zu machen, das ist heute in ...«. Wer noch kann, macht mit beim gemeinsamen Singen und Spielen, Kochen und Handarbeiten.Foto: Steffen Giersch
  • Foto: Steffen Giersch
  • Foto: Steffen Giersch

Ein Hausbesuch in der »Wohninsel Demenz«

Für Herrn Dickel verläuft jeder Tag wie der andere. Morgens verlässt er seine Wohnung, leiht sich den Wagen seines Sohnes, fährt das Ferndorftal acht Kilometer aufwärts, fährt zur Mittagsruhe wieder talabwärts, isst beim Metzger eine Kleinigkeit, liest die Zeitung, trinkt eine Tasse Kaffee und macht sich ein zweites Mal auf den Weg, ehe er abends in seine Wohnung zurückkehrt. Seit über sieben Jahren schon, bei Wind und Wetter, Werktags wie sonntags. »Was soll ich denn sonst machen?«, fragt er, »soll ich mich in die Kneipe setzen?«..

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