»Das, was wir lernen und woran wir uns erinnern, macht uns zu dem, was wir sind«, schreibt Eric Kandel in seinem Buch »Auf den Spuren des Gedächtnisses«. Das Gedächtnis versehe unser Leben mit Kontinuität, so der 1929 in Wien geborene Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger. Es sei das Bindemittel, das unser geistiges Leben zusammenhält. Doch was geschieht, wenn dieses Bindemittel sich auflöst und »die Erfahrung in ebenso viele Bruchstücke zersplittert, wie es Momente im Leben gibt«? Wenn wir uns nicht einmal mehr an unseren eigenen Namen erinnern können? Sind wir dann nicht mehr wir selbst?..
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